150 Millionen Euro für Hochschulsanierungen in Niedersachsen Maaret Westphely: „Wir packen den Sanierungsstau an den Hochschulen und der Uni in Hannover an“

Die Landesregierung hat heute Details zum 150 Millionen Euro schweren Sanierungsprogramm für die niedersächsischen Hochschulen bekannt gegeben. Hierzu sagt die Grünen-Landtagsabgeordnete Maaret Westphely aus Hannover:

 

„Der Sanierungsstau an den niedersächsischen Hochschulen hat mittlerweile ungeahnte Ausmaße erreicht. Gut, dass jetzt ordentlich Geld in die Hand genommen wird, um die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte aufzuarbeiten.“ Viele der sanierungsbedürftigen Gebäude seien über 40 Jahre alt und wurden in den vergangenen Jahren nicht ausreichend unterhalten.

 

 

„In Hannover werden gleich mehrere Standorte von Universität und Hochschulen berücksichtigt: Die Leibniz-Universität erhält für die Grundinstandsetzung und Nachnutzung des Gebäudes für Bauingenieurwesen 8,35 Mio. Euro. Die Hochschule für Musik und Theater erhält 21,7 Mio. Euro für Sanierung des Hauptgebäudes am Emmichplatz. Die Hochschule Hannover bekommt für Sanierungen in Hannover-Linden 5 Mio Euro und die Tierärztliche Hochschule erhält 4 Mio. Euro für Sanierungen“ freut sich die Landtagsabgeordnete.

 

„Insbesondere auf die Sanierung der Musikhochschule am Emmichplatz freue ich mich sehr, sowohl im Inneren als auch an der Fassade besteht hier erheblicher Bedarf!“ So Maaret Westphely.

 

Hintergrund

 

Das Geld stammt aus dem „Sondervermögen zur Nachholung von Investitionen bei den Hochschulen in staatlicher Verantwortung“, dem in diesem Jahr aus Mehreinnahmen des Landes aus 2016 insgesamt 750 Millionen Euro zugeführt werden. 150 Millionen Euro werden für Investitionsmaßnahmen an 18 Hochschulen in Niedersachsen verwendet. Besonders kleine Hochschulen profitieren, die über geringe Eigenmittel verfügen und daher seit Jahrzehnten keine umfassenden Sanierungen in Angriff nehmen konnten. 600 Millionen Euro des Sondervermögens sind für die Sanierungsarbeiten in der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universitätsmedizin Göttingen reserviert.

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