Modellprojekt zu Temporeduzierungen eingeläutet Maaret Westphely: Weniger Tempo für mehr Sicherheit

Hannover hat jetzt die Gelegenheit, sich bis zum 31. Januar 2018 auf das ausgeschriebene und durch Erlass vom 26. September 2017 veröffentlichte Modellprojekt „CO2 reduzieren, Lärm mindern, Vision Zero mit Tempo 30“ zu bewerben. Der „Runde Tisch“ zum Modellprojekt wird im Januar 2018 aus den eingegangenen Bewerbungen eine Auswahl treffen. „Endlich gibt es Möglichkeiten, Temporeduzierungen auch dort durchzusetzen, wo der Bund sich seit Jahrzehnten nicht in der Lage sieht, Handlungsspielräume ohne großen bürokratischen Aufwand zuzulassen“, freut sich die grüne Landtagsabgeordnete Maaret Westphely aus Hannover. 

 

Das Modellprojekt ist vom Niedersächsischen Landtag im August 2016 auf den Weg gebracht worden. Längst haben seither mehr als 35 niedersächsische Kommunen ihr Interesse zur Teilnahme bekundet, in Hannover liegt dazu bisher leider kein Ratsbeschluss vor. Die aktive Unterstützung durch die Stadtpolitik ist aber eine wichtige Voraussetzung für die Bewerbung und den Erfolg des Projektes. „Dieses Modellprojekt ist ein wichtiger Schritt hin zu einer sich verändernden Mobilität, die auf weniger Tempo, weniger Emissionen und Lärm setzt. Das bedeutet vor allem für die Radfahrenden und Fußgänger hier in Hannover mehr Sicherheit im Straßenverkehr“, erklärt Westphely. „Damit stehen die Bedingungen für die Teilnahme am Modellprojekt fest und die Verhandlungen des von den hannoverschen Grünen angekündigten Ratsantrag zur Teilnahme am Tempo 30-Modellprojekt können jetzt wieder aufgenommen werden,“ so die Abgeordnete

 

Bewerbungsberechtigt ist grundsätzlich jede Kommune. Aus Sicht der Mitglieder des „Runden Tisches“ sollen sowohl kleinere, mittlere als auch große Kommunen teilnehmen können.

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