Maaret Westphely MdL

Sprecherin für Wirtschaft, Regionalentwicklung, Tourismus, Eine-Welt-Politik

Ifo-Studie zu Verbrennungsmotoren

Maaret Westphely: Ein „Weiter so“ kann es nicht geben

Darum geht’s

Im Auftrag des Autoverbands VDA hat das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung eine Studie zum Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren durchgeführt.

Das sagen die Grünen

Maaret Westphely, wirtschaftspolitische Sprecherin

„Ein einfaches ‚Weiter so‘ kann es nicht geben. Für das Ziel einer umweltfreundlichen Mobilität braucht es eine Strategie, denn nur durch einen klaren ordnungspolitischen Rahmen bekommen Industrie und Verbraucher Planungssicherheit. Dazu gehört es, massiv in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos zu investieren, damit 2030 ein leicht nutzbares, flächendeckendes Netz zur Verfügung steht.“

„Die Studie besagt, dass ein Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren ab 2030 den CO2-Ausstoß im Verkehr drastisch reduzieren würde: Um ein Drittel gegenüber einem ‚Weiter so‘. Aber das wird nicht reichen: Deutschland hat sich verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen drastisch zu senken. Konsequenterweise müssen dann die Fahrzeuge, die 2030 vom Band gehen, emissionsfrei fahren – schließlich werden sie auch noch im Jahr 2050 genutzt.“

„Auch die Belastung durch andere giftige Stoffe wie Stickoxide oder Feinstaub würden um ein Vielfaches zurückgehen. Das ist der Grund, warum China als größter Automarkt der Welt den Abschied vom Verbrennungsmotor gerade einläutet. Dieser Ausstieg von China ist eine gute Nachricht für die Bekämpfung der Klimaerhitzung! Das bedeutet ganz konkret für die Menschen in den Städten: Endlich sauberere Luft!“

Zum Hintergrund

Der Bundestag hat das Klimaabkommen von Paris ratifiziert, Mobilität muss einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Deswegen fordern die Grünen, ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zuzulassen.



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